Alpin Notruf: 140
Blau-gelbes Benefizwandern

Blau-gelbes Benefizwandern

Die Bergrettung Puchberg unterstützt die Aktion Benefizwandern des Landes Niederösterreich. Am Samstag, 16. Juli wandern wir ab 10.00 Uhr auf einem „Tut gut-Wanderweg“ (Schwierigkeit mittel-schwer) von der Talstation der Salamander-Sesselbahn in Losenheim über die Bürklehütte und Edelweißhütte wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Bei Anmeldung für die Wanderung werden freiwillige Spenden für die ukrainische Bevölkerung im Rahmen von „Niederösterreich hilft“ gesammelt – Anmeldung daher bitte ausschließlich über die Website (begrenzte Teilnehmerzahl)

Insgesamt sollen bis Oktober in ganz Niederösterreich 100 geführte Wanderungen mit verschiedenen Kooperationspartnern wie der Bergrettung NÖ/Wien durchgeführt werden, um 100 Jahre Niederösterreich zu feiern!

Basisausbildung Sommer

Basisausbildung Sommer

Sieben Mitglieder der Ortsstelle Puchberg absolvierten kürzlich erfolgreich die Basis-Ausbildung SOMMER auf der Hohen Wand: Michael Berger,  Nico Kempf, Armin und Alex Knabl, Andreas Renner, Jürgen Spritzendorfer sowie Manfred Steiger; Jürgen Hollendohner nahm zudem am Gruppen-Einsatzleiterkurs teil und verstärkt demnächst unser Einsatz-Leiter Team. 

Die Bilder in der Galerie veranschaulichen einige der Ausbildungs-Schwerpunkte (J. Leitner/BR Puchberg) – Herzlichen Glückwunsch allen Kameraden zur erfolgreichen Ausbildung, viel Freude im Bergrettungsdienst und vor allem sichere Dienste und Einsätze!

Gemeinsame Übung der Ortsstellen Grünbach, Hohe Wand und Puchberg

Gemeinsame Übung der Ortsstellen Grünbach, Hohe Wand und Puchberg

Ende Mai fand erstmals eine gemeinsame Übung der benachbarten Ortsstellen Grünbach, Hohe Wand und Puchberg im Gebiet der Hohen Wand statt. Rund 40 aktive Bergretter und Bergretterinnen nahmen daran teil. Eingeteilt in vier Gruppen wurden Verletzten-Versorgung, Seilsicherungen und Bergung mit der Gebirgstrage geübt. Junge Bergretter konnten dabei unter Aufsicht erfahrener Kameraden auch Aufgaben von Gruppenleiter übernehmen, berichtet Ortsstellenleiter Gerhard Lesch aus Puchberg. Durch solche Ortsstellen-übergreifenden Übungen werden zudem Erfahrungsaustausch und Kennenlernen zwischen den Ortsstellen gefördert, denn bei großen Einsätzen wird selbstverständlich „Nachbarschaftshilfe“ geleistet!  

Herzlichen Dank an die Ortsstelle Grünbach für die Bewirtung im Anschluss und an Hans Tanzer für das Bildmaterial!

Jung geblieben mit der Bergrettung

Jung geblieben mit der Bergrettung

Wir in der Ortsstelle Puchberg freuen uns immer,  Kameraden zu einem runden Geburtstag zu gratulieren. Dieser Tage durften wir – anlässlich der erstmals seit zwei Jahren wieder abgehaltenen „Frühjahrsversammlung“ – Friedrich „Fritz“ Stickler zum 80. Geburtstag gratulieren.

„Heute kann ich zwar nicht mehr aktiv bei Einsätzen am Berg dabei sein, das überlasse ich gerne den Jüngeren“, sagt Fritz mit einem Augenzwinkern. „Meinem Alter entsprechend unterstütze ich die Bergrettung jedoch, wo ich kann.“ So gehört Fritz etwa zu jenen, die ausrückenden Dienstmannschaften von der Zentrale aus in puncto Logistik helfen oder dringende Besorgungen übernehmen. „Ich bin immer gerne dabei und erlebe wie sehr die Zusammenarbeit unter den Generationen in der Bergrettung aus Geben und Nehmen besteht.“ Dass es ihm Freude bereitet, ist ihm jedenfalls anzusehen und nicht zuletzt dürften die Aktivitäten in der Ortsstelle dazu beitragen, dass Fritz so wie alle unserer älteren Kameraden als „jung geblieben“ bezeichnet werden kann!

Bild: Ortstellenleiter-Stv. Jürgen Leitner (li) und Ortsstellenleiter Gerhard Lesch (re) gratulieren im Namen der Ortsstelle Fritz Stickler zum 80er

Regelmäßige Schulungen

Regelmäßige Schulungen

Die Mitglieder der Ortsstelle Puchberg üben die für den Bergrettungs-Einsatz nötigen Techniken nicht nur bei groß angelegten Übungen (Schwerpunkt Sommer, Winter, Erste Hilfe), sondern auch bei „Monatsschulungen“ jeweils am ersten Samstag des Monats. Diesmal stand das Thema Standplatzbau und Abseilen mit der Gebirgstrage im Steilgelände auf dem Programm. Unter der Anleitung von Lehrwart und Ortsstellenleiter-Stv. Jürgen Leitner (Bild oben links) arbeiteten erfahrene Bergretter gemeinsam mit Anwärtern, die erst am Beginn ihrer Bergrettungsausbildung stehen. Dabei zeigt sich wieder einmal, wie gut die Generationen-übergreifende Zusammenarbeit in der Bergrettung funktioniert.

Fotos: BR Puchberg

Regelmäßige Schulungen 8
März 2022: Sieben Einsätze mit mehreren Verletzten

März 2022: Sieben Einsätze mit mehreren Verletzten

Der vergangene Monat März gehört zu den bislang Einsatz-intensivsten der Bergrettungs-Ortsstelle Puchberg. Bei sieben Einsätzen mussten insgesamt 15 Personen geborgen werden, sieben davon waren unverletzt, acht erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Beinahe alle Unfälle ereigneten sich im Bereich Lahningries, Breite Ries sowie am Nandlgrat und Oberer Herminensteig und damit im hochalpinen Gelände des Schneebergs!

„Gerade im März hatten wir durch die starken Temperaturschwankungen mit Nachtfrost an den Schattenseiten an vielen Stellen vereistes Gelände bzw. Altschnee, der auch trotz Tageserwärmung sehr hart war“, betont Einsatzleiter Karl Tisch. Für Begehungen unter diesen Bedingungen sind immer Steigeisen erforderlich, die so genannten „Grödeln“ reichen dafür nicht aus. Ausrutschen bzw. Abstürzen im steilen Gelände sowie Erschöpfung an ausgesetzten Stellen waren bei fast allen Einsätzen der Grund für die Alarmierung der Bergrettung.

„Neben der entsprechenden Ausrüstung und bergsteigerischem Können erfordern solche Touren im Frühjahr eine entsprechende Planung“, ergänzt Tisch. Zu spätes Aufbrechen und/oder Unterschätzen der Tour führten bei einigen Einsätzen dazu, dass es bei Einbruch der Dunkelheit zu Unfällen oder Verlust der Orientierung kam. Bei einem der Einsätze konnten die alarmierenden Personen zunächst keine Angaben über ihren genauen Aufenthaltsort machen und erst durch einen Suchflug lokalisiert werden.

Aufgrund starken Windes war die Hilfe aus der Luft allerdings oft gar nicht möglich und nur ein Teil der Verletzten konnte mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden. Auch bei einem Einsatz am Nandlgrat war eine Taubergung unmöglich. Der Polizeihubschrauber „Libelle Sierra“ (Bild oben) konnte jedoch eine Mannschaft auf das Schneeberg-Plateau fliegen, die sich von dort zu den unverletzten aber erschöpften Bergsteigern abseilte. Die Bergsteiger wurden dann mittels Seilsicherung auf das Plateau gebracht und dort der Mannschaft der Libelle übergeben.

Fotos: Bergrettung Puchberg

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