Alpin Notruf: 140
Leb wohl Edi!

Leb wohl Edi!

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Eduard „Edi“ Gschaider. Als langjähriger Ortsstellenleiter prägte er nachhaltig die Bergrettung Puchberg. So fand unter seiner Leitung 1996 die 100-Jahr-Feier unserer Ortsstelle statt: ein großes Fest mit Bergrettungs-Übung, Symposien und Fachvorträgen, das über die Grenzen Österreichs hinaus Beachtung fand.

Als Bergretter war Edi für seine Ruhe und Geradlinigkeit geschätzt und beachtet. So lange es ihm möglich war, packte er auch in seiner „Bergrettungs-Pension“ tatkräftig mit an, etwa bei der Instandhaltung unserer Bürkle-Hütte. Von seinem Wohnort in Losenheim aus war Edi auch dem Schneeberg stets ganz nah und gerade aus dieser Nähe zum „Berg“ fand er Ruhe und Kraft. Jetzt sagen wir „Leb wohl Edi“ und begleiten unseren Kameraden dieser Tage zu seiner letzten Ruhestätte.

Fotos: K. Tisch/Bergrettung Puchberg

 

Servus Karl!

Servus Karl!

In Trauer und mit viel Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Kameraden Josef Fornix. Am Schneeberg und in den Kreisen bergbegeisterter Menschen besser bekannt als „Fornix Karl“. Fast 60 Jahre war Karl in der Bergrettung: mehr als 50 Jahre davon im aktiven Bergrettungsdienst und bis zuletzt als verdienter Bergrettungs-Pensionist zu jeder Jahreszeit am Schneeberg anzutreffen. Wer mit ihm unterwegs war, der schätzte seine ruhige besonnene Art, seine profunde Gebietskenntnis und Einschätzung der Wetterlage – ohne dass er jemals eine App verwendet hätte.

Mit Karl unterwegs zu sein, bedeutete etwa eine wunderschöne Firn-Abfahrt durch eine der Rinnen oder Gräben zu erleben, danach die Ski zu schultern und wieder aufzusteigen und bei der gemeinsamen Einkehr seinen Geschichten und Erlebnissen zuzuhören. Karl bereiste viele Länder, unter anderem war er im Himalaya oder in der Sahara unterwegs. Genauso wie er von seinen Berg- und Reise-Erlebnissen erzählen konnte, so war er stets selbst ein guter Zuhörer. Mit Karl unterwegs zu sein, hieß immer wieder eine freudiges „Servus Karl“ zu hören, denn viele Menschen kannten und schätzten ihn.

Am 1. September 2026 ist Karl im Alter von 86 Jahren von uns gegangen, noch kurz davor war er noch am Schneeberg unterwegs. Nun sagen wir ein letztes Mal „Servus Karl“ und Danke für alles!

Einsatz-starker August

Einsatz-starker August

Bisherige Einsatz-Bilanz im Monat August: Seit dem 10. August 2026 gab es täglich Alarm für die Bergrettung Puchberg. Ein- bis zweimal am Tag mussten ein Einsatzteam ausrücken um verletzte, erkrankte oder unverletzte, erschöpfte Bergsteiger:innen zu retten.

Wir appellieren daher erneut daran Touren im Schneebergebiet sorgsam zu planen, verlässliche Wetterdienste und Tourenbeschreibungen zu nutzen. An heißen Tagen und/oder bei Gewittern und Durchnässung bestehen extreme Gefahren. Bitte achtet auf Euch und Eure Begleiter:innen wenn ihr in die Berge geht!

Bild: Bergrettung Puchberg/Archiv

Bergretter:innen von morgen?

Bergretter:innen von morgen?

Gemeinsam mit anderen Blaulicht-Organisationen gab die Bergrettung Puchberg dieser Tage Kindern der Volksschule St. Lorenzen Einblicke in ihre Tätigkeit. Die Bergretter Werner Barta und Jürgen Spritzendorfer demonstrierten etwa Rettungstechniken mit der Gebirgstrage und zeigten die Möglichkeiten unseres Einsatz-KfZ. Die Kinder packten gleich begeistert mit an – vielleicht wird aus einem oder einer von ihnen eine Bergretterin von morgen?

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien schöne Sommerferien!

Fotos: BR Puchberg/VS St. Lorenzen 

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Wir, die Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Puchberg am Schneeberg, wünschen allen unseren Familien, Freunden und Förderern ein Frohes und Besinnliches Weihnachtsfest und ein Gutes Neues Jahr!

Von Puchberg nach Reichenau

Von Puchberg nach Reichenau

Bei der diesjährigen Herbstversammlung bedankten sich Ortsstellenleiter Gerhard Lesch und seine Stv. Monika Heissenberger ganz herzlich bei Sabrina und Benedikt Faiman für ihren langjährigs Engagement in der Ortsstelle. Bei Bereitschaftsdiensten, Übungen und Einsätzen waren die beiden regelmäßig dabei. Sabrina und Benedikt wechseln nun aufgrund der Wohnortnähe mit Ende 2025 von der Ortsstelle Puchberg nach Reichenau. „Leicht fällt es mir nicht, Euch gehen zu lassen“, meint dazu Gerhard Lesch.

Benedikt war bereits in der Jugendgruppe in die Ortsstelle Puchberg aktiv, zuletzt fungierte er als Ausbildungs- und Gruppenleiter. Seine damalige Verlobte und nunmehrige Gattin Sabrina trat selbst bald darauf in den Bergrettungsdienst ein. Beide sind nicht nur ausgebildete Bergretter sondern auch Rettungssanitäter.

Alles Gute Euch beiden und weiterhin auf gute Zusammenarbeit!

Bilder: Gerhard Lesch, Sabrina und Benedikt Faiman sowie Monika Heissenberger