Ein Bergsteiger hatte sich am Sonntag, 13. Oktober 2019, im Gebiet des Herminensteiges verstiegen und leicht verletzt. Nachdem er die Nacht über biwakiert hatte, alarmierte er Montag Früh die Einsatzkräfte der Bergrettung. „Da um diese Zeit viele unserer freiwilligen Bergretter beruflich unabkömmlich sind, habe ich sofort die Nachbar-Ortsstellen Grünbach und Hohe Wand mit-alarmieren lassen“, berichtet Einsatzleiter Manfred Schönthaler von der Ortsstelle Puchberg.
Auf diese Weise konnte rasch ein Einsatz-Trupp aus 14 Mann plus einer Alpinpolizistin zusammengestellt werden. Da sich der verletzte Bergsteiger in unwegsamen und nur schwer zugänglichen Gebiet befand, wurde eine Hubschrauber-Bergung versucht. Auf Grund starken Nebels konnte der in Wien stationierte zuständige „Heli“ des Innenministeriums jedoch nicht starten, sodass die Rettung aus der Luft aus Graz kam. Mittels Taubergung wurde der leicht verletzte Bergsteiger geborgen. „Ein herzliches Dankeschön nochmals an unsere Nachbar-Ortsstellen für die sofortige Unterstützung“, sagt Schönthaler.