Alpin Notruf: 140

In zwei Gruppen übten Puchberger Bergretter und Bergrettungs-Anwärter unter der Leitung von vier Ausbildnern Mitte Februar Einsatz-Techniken: Den Start des Übungstages bildete die Vorführung des RECCO-Suchgeräts durch Ortsstellenleiter-Stv. sowie Ausbildner Jürgen Leitner. Dieses Gerät bietet neben der klassischen LVS Suche und dem Sondieren eine weitere Möglichkeit der Suche nach verschütteten Personen bei Lawinen.

In zwei Gruppen erfolgte dann der Aufstieg mit Skiern und der Auftransport von Einsatzmaterial wie Akjas über die Lahningpiste bis in den Bereich der Edelweißhütte, wo die Übung im Stationenbetrieb abgehalten wurde. Eine Station befasste sich mit der Kameradenrettung und Schaufeltechnik bei Lawinenunglücken. Ausbilder Markus Alfanz hatte dazu bereits in den Morgenstunden zwei LVS Geräte im Schnee eingegraben. Durch große vom Wind eingeblasene Schneemengen konnte damit eine Verschüttungstiefe von etwa einem Meter simuliert werden.

Bei der anderen Station wurden Standplätze bei Schneebedingungen gebaut. Diese Standplätze werden als Fixpunkte benötigt, um Bergretter und Verletzte in absturzgefährdeten Bereichen sichern und abseilen zu können. Bei entsprechenden Technik-Kenntnissen gelingt dies im Schnee mit Ausrüstungsgegenständen wie ein Paar Ski oder einem Pickel. Zum letzten Teil der Übung mussten beide Gruppen jeweils mit einem Akja und notwendigem Seilmaterial aufsteigen und diesen einige hundert Meter durch den Wald abseilen – ein Szenario wie bei einem realen Einsatz!

Herzlichen Dank an alle Bergretter und Bergretterinnen für die Mitarbeit und die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung!

Bericht: Benedikt Faiman, Ausbildungsleiter

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